Poledance Stockholm: VidaPole im Test

Willkommen in Stockholm – einer Stadt, in der es im Sommer nie wirklich dunkel wird, sich jeder Mensch so entfalten kann, wie er möchte und man auf Menschen trifft, die stolz sind, im schönen Schweden zu leben. Während meines Kurzurlaubs wollte ich Poledance in Stockholm trainieren und habe schnell gemerkt: Auch hier trifft man auf Poledancer, die mit Spaß und Ausdauer ihrer Leidenschaft nachgehen – und das mit jeder Menge Stil!

Vida Pole Stockholm im Test

Die Auswahl des Studios

Wie auch schon bei der Auswahl des Poledance Studios auf Hawaii startete ich meine Recherche mit einer Google-Suche. Hier wurden mir sofort mehrere Tanzstudios vorgeschlagen, unter denen ich schnell drei mögliche Polestudios fand, die für mich infrage kamen. Als ich mich auf den Websites näher informieren wollte, wurde auch schnell klar, welches Kriterium das wichtigste bei meiner Auswahl sein würde: Bis auf die Website von VidaPole waren sämtliche Seiten nur auf Schwedisch verfügbar – damit war meine Wahl schnell getroffen, denn sowohl Level-Beschreibungen, Kursplan und Zahlungsinformationen konnte ich mithilfe der englischen Seite sehr gut einsehen. Zudem machte es einen sehr guten Gesamteindruck und das Kursangebot passte zeitlich zu meinen Plänen. Nach einer Anmeldung per E-Mail und Online-Zahlung (250 SEK, 60 Minuten) über eine schwedische Bezahl-Software war ich für eine Drop-In-Stunde angemeldet.

Das Studio

Das Studio ist sehr zentral gelegen (ebenfalls ein Kriterium, das mir bei der Auswahl wichtig war), in der Nähe des Fridhemsplan in Kungsholmen und somit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Der Eingang ist jedoch etwas versteckt: Eine unscheinbare Tür, die zirka zehn Meter neben dem Haupteingang liegt. Die Tür wird zwar durch ein großes VidaPole Poster gekennzeichnet, dennoch bin ich zunächst einfach daran vorbeigelaufen. Nachdem ich also endlich die richtige Tür gefunden habe, war ich vom ersten Eindruck des Studios wahnsinnig beeindruckt: Was für ein schönes Poledance Studio! Sehr stilvoll und dennoch auch sehr persönlich, gemütlich und mit Liebe zum Detail eingerichtet. Es gibt dort einen großen Lounge-Bereich mit Couchen und einer kleinen Kochecke und einen großzügigen Bereich zum Umziehen. Außerdem findet man an jeder Wand Fotos, Trainer-Portraits oder ein großes Whiteboard, auf dem motivierende Sprüche oder die neuesten Trend-Hashtags für Instagram stehen. Es gibt einen zusätzlichen Fitnessraum mit viel Equipment wie Gymnastikbällen oder Trainingsmatten. Der Trainingsraum selbst ist ein heller, länglicher Raum mit 12 Stangen der Marke X-Pole.

Vida Pole Stockholm mit Trainerin Sandra
Vida Pole Stockholm mit Trainerin Sandra

Das Training

Schon zu Anfang wurde ich von der Trainerin Sandra und den anderen Schülerinnen, die gerade trainierten, freundlich begrüßt. Während der Trainingsstunde waren wir dann nur zwei Schülerinnen, was ziemlich angenehm war, da so das Training sehr individualisiert stattfinden konnte. Es ging direkt los mit drei einfachen Warm-up Choreos, die genau das bewirkten, was sie sollten: Wir wärmten uns gut auf und machten Kraft- und Dehnübungen. Sandra war sehr flexibel und hielt die Stunde direkt auf Englisch anstatt auf Schwedisch. Zudem warf sie ihren Kurs-Plan für diese Stunde extra für mich um: Statt an der aktuellen Choreo übten wir überwiegend Tricks und Kombinationen, wie beispielsweise den Übergang vom Shouldermount in den Brass Monkey oder vom Banana Split in den Butterfly. Diese Kombinationen bereiteten wir mit Übungen wie dem Butterfly Extended oder dem Caterpillar Climb vor. Abschließend machten wir noch eine kleine Kombo an der Spinning Stange, bei der man von oben mit einem Drop in den Superman wechselte. Zum Ende der Stunde gab es statt eines Cool Downs einen Handschlag, der vor allem eines gezeigt hat: Bei VidaPole trainiert man MITeinander.

Übrigens: Sandra hat mit Poledance erst im April 2017 gestartet! Welche Poledance Erfahrungen sie seitdem gemacht hat und was ihr geheimer Tipp für Poledance Anfänger ist, erfährst du hier.

Poledance in Stockholm: Fazit

Liebe Sandra, danke dir für diese anspruchsvolle und tolle Stunde, deine motivierenden High-Fives, der Macklemore-Abschluss-Zeremonie und all die hilfreichen Tipps, um besser in den Handspring und den Shouldermount zu kommen. Ich hatte sehr viel Spaß, vor allem auch bei unserem anschließenden kleinen Fotoshooting. Thank you so much – Tack!

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