Nadines erste Polestunde

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„Hallo, ich heiße Nadine und studiere seit 4 Jahren Psychologie. Ich mag Musik, bin kreativ und probiere gern neue Dinge aus. Ich war noch nie die große Sportskanone, aber als Kind habe ich gern geturnt und hatte Spaß am Tanzen. Über Poledance hatte ich mir bis zu meiner ersten Polestunde nicht viele Gedanken gemacht.“

Nadine hat im Juli 2019 eine Pole Schnupperstunde im Münchner Polestudio Vertical Ballerina besucht. Im Anschluss hat Sie uns erzählt, wie ihr die erste Polestunde gefallen hat, welche Ängste sie vor der ersten Stunde hatte und ob sie sich mit dem Polefieber infiziert hat.

10 Fragen zur ersten Polestunde an Nadine

Eine Freundin hat mir von ihrem Hobby erzählt, als wir uns im Unichor kennengelernt haben. Ich muss zugeben, dass ich, wie viele, zunächst eher negative Assoziationen zum Thema Pole Dance hatte. Aber ich habe schnell herausgehört, dass Pole für sie eine ganz andere, eher sportliche und künstlerische Bedeutung hat und wurde neugierig.

Ich trauere meinen Turnzeiten schon ein wenig nach, die ich jedoch beenden musste, da ich nie professionell geturnt habe und es sich eher um ein Kinder-Turnen handelte. Tanzen, wie die meisten Sportarten, hatte sich nach einer Fußverletzung dann auch als eher unbrauchbar erwiesen und ich war längere Zeit auf der Suche nach einer neuen Hobby-Sportart. Yoga, war bis dato meine Lösung, aber Yoga zählt für mich nicht unbedingt zu den Spaß-Hobbys. Man quält sich und fühlt sich zwar besser danach, aber Spaß hatte ich da nicht wirklich dabei. Als ich mir Pole näher angeschaut habe (euren Blog, YouTube,…), dacht ich mir: „Mensch, das ist ja ideal. Tanzen und Turnen in einem und das primär in der Luft!“ Das wollte ich dann unbedingt ausprobieren.

Ich habe mich auf eurem Blog informiert und mit Katja gesprochen. Ich denke, für die erste Stunde ist es vielleicht noch nicht ganz so wichtig, welches Studio man erwischt. Natürlich sollte man gut betreut sein und vor allem sollte es Spaß machen. Auf lange Sicht macht es dann schon Sinn sich zu überlegen, wo man sich wohl fühlt und was man möchte.

Ein wenig Sorge hatte ich, dass ich nicht genug Kraft haben könnte, um mich an der Stange zu halten. Aber man fängt ja ganz sachte mit Spins und Bodenübungen an und gewöhnt sich langsam an die Stange.

Ich war schon ein bisschen nervös, weil im Studio alle mit einer Selbstverständlichkeits-Ausstrahlung rumliefen und man sich ein wenig wie ein Praktikant am ersten Arbeitstag gefühlt hat. Aber zum Glück waren dann in meinem Schnupperkurs noch andere Erstis und man hat sich dann einfach gegenseitig geholfen und miteinander gelacht. Die Trainerin war auch super nett und hat erzählt, dass sie erst seit 3 Jahren Pole Dance macht und sich noch gut an die Anfänge erinnern kann. Das hat uns schwer beeindruckt und gleichzeitig motiviert. Sie hat sich viel Zeit genommen, um uns die Technik zu erklären und, wenn man wollte, auch Hilfestellung geleistet.

Kopfstandvariation bei Nadines erster Polestunde

Tatsächlich habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es war super anstrengend und manchmal auch ganz schön knifflig, aber am Ende trägt man seine blauen Flecken mit ganz viel Stolz nach Hause. Natürlich sieht es bei einem lange nicht so elegant und mühelos aus wie bei der Trainerin, aber darum geht es in der ersten Stunde ja auch gar nicht.

Meine erste Übung war der Front Hook Spin.

Ich hatte ein wenig Bedenken, dass ich abrutschen könnte, aber wenn man seinen Händen vertraut und die Technik verstanden hat, klappt es recht einfach. Und es macht riesigen Spaß, sich um die Stange zu drehen!

Das tolle an Pole ist, dass man recht schnell Erfolgserlebnisse hat. Selbst ohne große Sportlichkeit schafft man erste Figuren und das ist natürlich super befriedigend. Auch finde ich einfach klasse, dass Pole sowohl Kraft, Ausdauer als auch Flexibilität trainiert und das Ganze unter dem Deckmantel „Tanzen“ 😀 Es fällt einem gar nicht auf, wie man sich schindet, weil es einfach so viel Spaß macht.

Unbedingt!




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